Bauernregeln
Dreissig überlieferte Wetterregeln, gehalten gegen die Messreihe seit 1936. Nicht, ob sie „stimmen" — das ist keine beantwortbare Frage, solange nicht gesagt ist, was ein strenger Winter sein soll. Sondern: in wie vielen Jahren ist eingetreten, was sie sagen? Reihe 1936 bis 2026.
1 von 23 geprüften Regeln zeigt einen Zusammenhang, der auch dreissig Versuche übersteht — und sie sagt das Gegenteil
3 weitere sind auffällig, aber nicht auffällig genug: Wer dreissigmal würfelt, darf sich über eine Sechs nicht wundern. Was das im Einzelnen heisst, steht unter „Wie gemessen wurde".
Alle dreissig auf einen Blick
Jede Zeile führt zur ausführlichen Fassung weiter unten.
| Regel | Lostag | traf zu | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Dreikönig | 6. Januar | 52 % | Kein Zusammenhang |
| Mariä Lichtmess | 2. Februar | 55 % | Kein Zusammenhang |
| Petri Stuhlfeier | 22. Februar | 64 % | Auffällig |
| Mücken im Februar | Februar | 29 % | Das Gegenteil |
| Märzenstaub | März | 48 % | Kein Zusammenhang |
| Aprilwetter | April | Rang 3 von 12 | Gemessen |
| Georgi und Markus | 23. bis 25. April | 36 % | Gezählt |
| Mairegen | Mai | 47 % | Kein Zusammenhang |
| Die Eisheiligen | 11. bis 15. Mai | 14 % | Gezählt |
| Der Kälterückfall im Mai | 11. bis 15. Mai | 46 % | Kein Zusammenhang |
| Nach der Kalten Sophie | 15. Mai | -8 Tage | Verschoben |
| Medardus | 8. Juni | 47 % | Kein Zusammenhang |
| Die Schafskälte | 4. bis 20. Juni | 52 % | Kein Zusammenhang |
| Johannistag | 24. Juni | 43 % | Kein Zusammenhang |
| Siebenschläfer | 27. Juni bis 3. Juli | 64 % | Auffällig |
| Regen am Siebenschläfer | 27. Juni | 56 % | Kein Zusammenhang |
| Siebenbrüdertag | 10. Juli | 42 % | Kein Zusammenhang |
| Die Hundstage | 23. Juli bis 23. August | 57 % | Auffällig |
| Wann die Hitze einsetzt | Hochsommer | -11 Tage | Verschoben |
| Laurentius | 10. August | 51 % | Kein Zusammenhang |
| Bartholomäus | 24. August | 51 % | Kein Zusammenhang |
| Ägidius | 1. September | 49 % | Kein Zusammenhang |
| Der Altweibersommer | 21. September bis 5. Oktober | 52 % | Kein Zusammenhang |
| Michaeli | 29. September | 40 % | Kein Zusammenhang |
| Der warme Oktober | Oktober | 42 % | Kein Zusammenhang |
| Gallustag | 16. Oktober | 79 % | Gezählt |
| Martini | 11. November | 56 % | Kein Zusammenhang |
| Kathrein | 25. November | +11 Tage | Verschoben |
| Das Weihnachtstauwetter | 24. bis 31. Dezember | 56 % | Kein Zusammenhang |
| Weihnachten im Klee | 24. bis 26. Dezember | 48 % | Kein Zusammenhang |
„Traf zu" heisst bei den Lostagsregeln: In diesem Anteil der Jahre, in denen die Bedingung der Regel erfüllt war, ist auch eingetreten, was sie vorhersagt. Bei den gezählten Regeln ist es der Anteil aller Jahre, bei den Terminen die Verschiebung zwischen den beiden Hälften der Reihe.
Winter
Januar, Februar und der Dezember davor
Dreikönig 6. Januar
Kein ZusammenhangIst’s an Dreikönig hell und klar, gibt’s viel Wein in diesem Jahr.
52 % der Jahre
- nach der Regel 52 %
- in den übrigen Jahren 47 %
Die Bedingung war in 42 von 89 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2026 zu.
Geprüft als Schien am 6. Januar länger die Sonne als an der Hälfte aller 6. Januare seit 1936 — war dann auch der Sommer sonniger als üblich? Wein braucht Sonne, und Sonne lässt sich messen.
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 43 % (21) | 39 % |
| ab 1981 | 62 % (21) | 54 % |
Ein halbes Jahr Abstand zwischen Ursache und Wirkung. Wenn irgendeine Regel nichts wissen kann, dann diese — sie steht hier als Maßstab dafür, wie ein reiner Zufallstreffer aussieht.
Mariä Lichtmess 2. Februar
Kein ZusammenhangWenn’s an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit; ist es aber klar und hell, kommt der Lenz wohl nicht so schnell.
55 % der Jahre
- nach der Regel 55 %
- in den übrigen Jahren 44 %
Die Bedingung war in 44 von 89 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2018 zu.
Geprüft als Schien am 2. Februar länger die Sonne als an der Hälfte aller 2. Februare — blieb dann der Rest des Winters bis zum 20. März kälter als üblich?
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 54 % (24) | 60 % |
| ab 1981 | 55 % (20) | 32 % |
Die bekannteste Lostagsregel des Winters, und eine der wenigen mit einem physikalischen Kern: ein klarer Februartag steht oft unter Hochdruck, und Hochdrucklagen im Spätwinter halten manchmal wochenlang.
Petri Stuhlfeier 22. Februar
AuffälligWie das Wetter an Petri Stuhlfeier war, so wird’s noch vierzig Tage gar.
64 % der Jahre
- nach der Regel 64 %
- in den übrigen Jahren 37 %
Die Bedingung war in 44 von 90 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2026 zu.
Geprüft als War der 22. Februar wärmer als die Hälfte aller 22. Februare — blieben dann auch die vierzig Tage vom 1. März bis 9. April wärmer als üblich?
Auffällig, aber bei dreissig geprüften Regeln nicht auffällig genug. Ein Wurf, der noch Zufall sein kann.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 44 % (18) | 38 % |
| ab 1981 | 77 % (26) | 35 % |
Mücken im Februar Februar
Das GegenteilWenn im Februar die Mücken schwärmen, muss man im März die Ohren wärmen.
29 % der Jahre
- nach der Regel 29 %
- in den übrigen Jahren 71 %
Die Bedingung war in 45 von 90 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2008 zu.
Geprüft als War der Februar wärmer als die Hälfte aller Februare — wurde der März ab dem 8. dann kälter als üblich? Mücken schwärmen bei etwa zehn Grad; hier steht der ganze Monat für sie.
Nach der Bedingung der Regel tritt das Gegenteil dessen ein, was sie sagt.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 37 % (19) | 80 % |
| ab 1981 | 23 % (26) | 60 % |
Rechnet man die Erwärmung heraus, bleiben von -42 Prozentpunkten Abstand noch -27. Der Gegeneffekt bleibt.
Eine der wenigen Regeln, die einen UMSCHLAG behaupten statt einer Fortsetzung. Beides kann nicht zugleich stimmen — und der Vergleich mit Petri Stuhlfeier, die für dieselbe Zeit das Gegenteil sagt, steht damit ohne Zusatzaufwand da. Der März beginnt hier erst am 8.: eine Ende Februar liegende Wetterlage reicht ohne diesen Abstand in die erste Märzwoche hinein, und die Regel bestätigte sich zum Teil selbst.
Das Weihnachtstauwetter 24. bis 31. Dezember
Kein ZusammenhangZwischen den Jahren wird es mild.
56 % der Jahre
- nach der Regel 56 %
Geprüft als Ist es zwischen Weihnachten und Neujahr milder, als der Jahresgang und die drei Wochen davor und danach erwarten lassen?
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | |
|---|---|
| bis 1980 | 57 % (44) |
| ab 1981 | 56 % (45) |
Die bekannteste behauptete Singularität des Jahres und die am häufigsten untersuchte. In deutschen Reihen findet man sie mal und mal nicht — was für sich genommen schon eine Antwort ist.
Weihnachten im Klee 24. bis 26. Dezember
Kein ZusammenhangWeihnachten im Klee, Ostern im Schnee.
48 % der Jahre
- nach der Regel 48 %
- in den übrigen Jahren 51 %
Die Bedingung war in 44 von 89 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2023 zu.
Geprüft als Waren die Weihnachtstage wärmer als die Hälfte aller Weihnachtstage — wurde dann die Osterzeit vom 1. bis 20. April kälter als üblich?
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 50 % (18) | 46 % |
| ab 1981 | 46 % (26) | 58 % |
Ostern ist beweglich und fällt zwischen den 22. März und den 25. April. Statt es je Jahr auszurechnen, steht hier die erste Aprilhälfte — die Zeit, in der Ostern am häufigsten liegt.
Frühling
März bis Mai
Märzenstaub März
Kein ZusammenhangMärzenstaub bringt Gras und Laub.
48 % der Jahre
- nach der Regel 48 %
- in den übrigen Jahren 51 %
Die Bedingung war in 44 von 89 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2026 zu.
Geprüft als War der März trockener als die Hälfte aller Märze — wurde dann der Mai wärmer als üblich? Staub setzt Trockenheit voraus, Gras und Laub brauchen Wärme.
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 45 % (20) | 25 % |
| ab 1981 | 50 % (24) | 81 % |
Rechnet man die Erwärmung heraus, bleiben von -3 Prozentpunkten Abstand noch +8. Der Abstand war die Erwärmung, nicht die Regel.
Aprilwetter April
GemessenApril, April, der weiss nicht, was er will.
Rang 3 von zwölf Monaten
- Jan 2,12
- Dez 2,04
- April 2,03
- Mai 2,02
- Juni 1,95
- Feb 1,93
- März 1,89
- Juli 1,85
- Nov 1,76
- Aug 1,72
- Okt 1,69
- Sept 1,67
mittlere Änderung des Tagesmittels von einem Tag zum nächsten, in Kelvin
Geprüft als Springt die Temperatur im April von Tag zu Tag stärker als in den anderen elf Monaten? Gemessen als mittlerer Betrag der Änderung des Tagesmittels von einem Tag zum nächsten.
Die einzige Regel der Seite, die sich ohne Umweg messen lässt: sie behauptet weder einen Zusammenhang noch ein Ereignis, sondern eine Eigenschaft — und Springen ist eine Zahl.
Georgi und Markus 23. bis 25. April
GezähltSankt Georg der Ritter bringt oft Frost und bitter.
36 % der Jahre
- nach der Regel 36 %
In den letzten 30 Jahren: 10 mal (33 %), zuletzt 2026.
Geprüft als Wie oft fiel die Temperatur zwischen dem 23. und 25. April in mindestens einer Nacht unter null Grad?
| traf zu | |
|---|---|
| bis 1980 | 36 % (44) |
| ab 1981 | 35 % (46) |
Gemessen wird die Lufttemperatur in zwei Metern. Am Boden ist es in klaren Nächten vier bis fünf Grad kälter — Bodenfrost gibt es an dieser Stelle also deutlich öfter, als hier steht.
Mairegen Mai
Kein ZusammenhangMairegen bringt Segen.
47 % der Jahre
- nach der Regel 47 %
- in den übrigen Jahren 53 %
Die Bedingung war in 45 von 90 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2024 zu.
Geprüft als War der Mai nasser als die Hälfte aller Maie — blieb dann auch der Sommer vom 8. Juni bis 31. August nasser als üblich? Segen heisst hier: das Wasser reicht auch durch den Sommer.
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 43 % (21) | 70 % |
| ab 1981 | 50 % (24) | 36 % |
Der Sommer beginnt hier erst am 8. Juni — dieselbe Woche Abstand wie überall, damit eine Ende Mai liegende Regenlage nicht zweimal gezählt wird.
Die Eisheiligen 11. bis 15. Mai
GezähltPankraz, Servaz, Bonifaz machen erst dem Sommer Platz.
14 % der Jahre
- nach der Regel 14 %
In den letzten 30 Jahren: 1 mal (3 %), zuletzt 2012.
Geprüft als Wie oft fiel die Temperatur vom 11. bis 15. Mai in mindestens einer Nacht unter null Grad?
| traf zu | |
|---|---|
| bis 1980 | 20 % (44) |
| ab 1981 | 9 % (46) |
Die Regel, die den Gartenkalender bis heute bestimmt: vor dem 15. Mai kommt nichts Empfindliches ins Beet.
Der Kälterückfall im Mai 11. bis 15. Mai
Kein ZusammenhangVor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.
46 % der Jahre
- nach der Regel 46 %
Geprüft als Waren die Nächte vom 11. bis 15. Mai kälter, als der Jahresgang und die drei Wochen davor und danach erwarten lassen? Erst das wäre ein Rückfall — und nicht bloss eine kalte Nacht im Mai.
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | |
|---|---|
| bis 1980 | 48 % (44) |
| ab 1981 | 43 % (46) |
Die vorige Regel zählt, WIE OFT es fror. Diese fragt, ob die fünf Tage überhaupt kälter sind als ihre Nachbarschaft. Beides kann verschieden ausfallen: Frost im Mai gibt es, ohne dass ausgerechnet diese Tage dafür anfällig wären.
Nach der Kalten Sophie 15. Mai
VerschobenNach der kalten Sophie kein Frost mehr.
-8 Tage
| bis 1980 | 3. Mai | 44 Jahre |
|---|---|---|
| ab 1981 | 25. April | 46 Jahre |
Geprüft als Wann fiel im Frühjahr zuletzt Frost — und hat sich dieser Termin über neunzig Jahre verschoben? Gesucht wird je Jahr der letzte Tag zwischen dem 1. März und dem 30. Juni mit Frost.
Die einzige Frage der Seite, deren Antwort in Tagen steht statt in Prozent — und damit die praktischste: sie sagt, ob das Datum im Kopf noch stimmt.
Sommer
Juni bis August
Medardus 8. Juni
Kein ZusammenhangWie’s Wetter an Medardus war, so bleibt es vierzig Tage gar.
47 % der Jahre
- nach der Regel 47 %
- in den übrigen Jahren 51 %
Die Bedingung war in 47 von 90 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2025 zu.
Geprüft als Fiel am 8. Juni mindestens ein Millimeter Regen — waren dann die vierzig Tage vom 15. Juni bis 24. Juli nasser als üblich?
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 50 % (22) | 50 % |
| ab 1981 | 44 % (25) | 52 % |
Die französische Schwester des Siebenschläfers — dieselbe Behauptung, drei Wochen früher. Auch hier gilt: wenn beide gleich gut abschneiden, sagt das etwas über den Zufall.
Die Schafskälte 4. bis 20. Juni
Kein ZusammenhangDie Schafskälte kommt, wenn die Schafe geschoren sind.
52 % der Jahre
- nach der Regel 52 %
Geprüft als War es Mitte Juni kälter, als der Jahresgang und die drei Wochen davor und danach erwarten lassen?
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | |
|---|---|
| bis 1980 | 43 % (44) |
| ab 1981 | 61 % (46) |
Meteorologisch hat sie einen Namen: ein Kaltlufteinbruch aus Nordwesten, wenn das Festland sich schneller erwärmt als der Nordatlantik. Ob er in dieser Reihe messbar ist, ist die Frage.
Johannistag 24. Juni
Kein ZusammenhangRegnet’s am Johannistag, regnet’s noch vierzehn Tag.
43 % der Jahre
- nach der Regel 43 %
- in den übrigen Jahren 36 %
Die Bedingung war in 35 von 90 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2021 zu.
Geprüft als Fiel am 24. Juni mindestens ein Millimeter Regen — regnete es dann in den vierzehn Tagen vom 1. bis 14. Juli an mehr Tagen als üblich?
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 38 % (16) | 32 % |
| ab 1981 | 47 % (19) | 41 % |
Siebenschläfer 27. Juni bis 3. Juli
AuffälligWie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, so ist es sieben Wochen lang bestellt.
64 % der Jahre
- nach der Regel 64 %
- in den übrigen Jahren 36 %
Die Bedingung war in 45 von 90 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2026 zu.
Geprüft als War die Woche vom 27. Juni bis 3. Juli wärmer als die Hälfte aller solchen Wochen — blieb dann auch der Hochsommer vom 11. Juli bis 15. August wärmer als üblich?
Auffällig, aber bei dreissig geprüften Regeln nicht auffällig genug. Ein Wurf, der noch Zufall sein kann.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 50 % (14) | 27 % |
| ab 1981 | 71 % (31) | 53 % |
Rechnet man die Erwärmung heraus, bleiben von +29 Prozentpunkten Abstand noch -3. Der Abstand war die Erwärmung, nicht die Regel.
Eine Woche und nicht der einzelne 27. Juni: die Regel meint eine Wetterlage und keinen Tag. Der überlieferte Termin ist trotzdem der julianische — gregorianisch gerechnet läge er beim 7. Juli, also ausserhalb dieser Woche. Er ist hier NICHT mitgeprüft: das Zielfenster müsste dann so weit nach hinten, dass vom Hochsommer nichts übrig bliebe. Wer die Regel auf den Juli-Termin rechnen will, braucht eine eigene Zeile im Katalog.
Regen am Siebenschläfer 27. Juni
Kein ZusammenhangRegnet es am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen plag.
56 % der Jahre
- nach der Regel 56 %
- in den übrigen Jahren 44 %
Die Bedingung war in 36 von 90 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2017 zu.
Geprüft als Fiel am 27. Juni mindestens ein Millimeter Regen — regnete es dann in den sieben Wochen vom 4. Juli bis 15. August an mehr Tagen als üblich?
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 79 % (19) | 40 % |
| ab 1981 | 29 % (17) | 48 % |
Siebenbrüdertag 10. Juli
Kein ZusammenhangRegnet’s am Siebenbrüdertag, Regen sieben Wochen plag.
42 % der Jahre
- nach der Regel 42 %
- in den übrigen Jahren 44 %
Die Bedingung war in 43 von 91 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2024 zu.
Geprüft als Fiel am 10. Juli mindestens ein Millimeter Regen — regnete es dann in den sieben Wochen vom 17. Juli bis 28. August an mehr Tagen als üblich?
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 48 % (23) | 50 % |
| ab 1981 | 35 % (20) | 38 % |
Die dritte Regel mit derselben Behauptung: Regen an einem Stichtag zieht Wochen nach sich. Drei Termine, ein Muster — was dabei herauskommt, gilt für alle drei.
Die Hundstage 23. Juli bis 23. August
AuffälligWas die Hundstage giessen, muss man ein Jahr lang büssen.
57 % der Jahre
- nach der Regel 57 %
Geprüft als Sind die Hundstage heisser, als der Jahresgang und die drei Wochen davor und danach erwarten lassen? Nicht: sind sie heiss — das sind sie, es ist Hochsommer.
Auffällig, aber bei dreissig geprüften Regeln nicht auffällig genug. Ein Wurf, der noch Zufall sein kann.
| traf zu | |
|---|---|
| bis 1980 | 44 % (45) |
| ab 1981 | 70 % (46) |
Der Name kommt vom Sirius im Sternbild Grosser Hund, der in der Antike um diese Zeit mit der Sonne aufging. Durch die Präzession der Erdachse tut er das längst nicht mehr — die Hundstage sind ein Datum, das seinen Grund verloren hat.
Wann die Hitze einsetzt Hochsommer
VerschobenDie Hundstage bringen die grösste Hitze des Jahres.
-11 Tage
| bis 1980 | 30. Juni | 42 Jahre |
|---|---|---|
| ab 1981 | 19. Juni | 46 Jahre |
Jahre ganz ohne dieses Ereignis: 2 bis 1980, 0 danach.
Geprüft als Wann kam der erste heisse Tag — und hat sich der Termin verschoben? Gesucht wird je Jahr der erste Tag ab dem 1. Juni, an dem 30 Grad erreicht wurden. Nicht der heisseste Tag: dessen Datum springt von Jahr zu Jahr um Wochen und trägt keinen Mittelwert.
Jahre ganz ohne dreissig Grad zählen ausdrücklich mit — als Jahre ohne Ereignis. Sie wegzulassen wäre der teuerste Fehler dieser Auswertung: der mittlere Termin bliebe unverändert, während die Sache selbst häufiger wird.
Laurentius 10. August
Kein ZusammenhangWie Laurentius sich verhält, so ist der ganze Herbst bestellt.
51 % der Jahre
- nach der Regel 51 %
- in den übrigen Jahren 49 %
Die Bedingung war in 45 von 90 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2025 zu.
Geprüft als War der 10. August wärmer als die Hälfte aller 10. Auguste — wurde dann auch der Herbst von September bis Oktober wärmer als üblich?
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 38 % (16) | 34 % |
| ab 1981 | 59 % (29) | 75 % |
Bartholomäus 24. August
Kein ZusammenhangWie’s Wetter an Bartholomä, so der ganze Herbst.
51 % der Jahre
- nach der Regel 51 %
- in den übrigen Jahren 49 %
Die Bedingung war in 45 von 90 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2024 zu.
Geprüft als War der 24. August wärmer als die Hälfte aller 24. Auguste — wurde dann auch der Herbst von September bis Oktober wärmer als üblich?
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 33 % (15) | 37 % |
| ab 1981 | 60 % (30) | 73 % |
Dieselbe Behauptung wie bei Laurentius und Ägidius, zwei Wochen später.
Herbst
September bis November
Ägidius 1. September
Kein ZusammenhangWie Ägidi sich verhält, so ist der ganze Herbst bestellt.
49 % der Jahre
- nach der Regel 49 %
- in den übrigen Jahren 51 %
Die Bedingung war in 45 von 90 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2025 zu.
Geprüft als War der 1. September wärmer als die Hälfte aller 1. September — wurde dann auch der Herbst vom 8. September bis 31. Oktober wärmer als üblich?
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 38 % (24) | 33 % |
| ab 1981 | 62 % (21) | 67 % |
Die dritte der Herbstregeln — und die einzige, deren Lostag im Zielzeitraum selbst liegt. Deshalb beginnt das Fenster erst eine Woche später: sonst bestätigte sich die Regel zum Teil selbst.
Der Altweibersommer 21. September bis 5. Oktober
Kein ZusammenhangDer Altweibersommer bringt noch einmal warme Tage.
52 % der Jahre
- nach der Regel 52 %
Geprüft als Ist es Ende September wärmer, als der Jahresgang und die drei Wochen davor und danach erwarten lassen?
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | |
|---|---|
| bis 1980 | 47 % (45) |
| ab 1981 | 58 % (45) |
Der Name kommt nicht von alten Frauen, sondern von den Spinnfäden der Baldachinspinnen — „weiben" ist ein altes Wort fürs Weben. Die Fäden fliegen bei stabilem Hochdruck, und genau der wäre die Singularität, die hier gesucht wird.
Michaeli 29. September
Kein ZusammenhangIst Michaeli hell und klar, wird’s ein trockner Winter gar.
40 % der Jahre
- nach der Regel 40 %
- in den übrigen Jahren 59 %
Die Bedingung war in 43 von 89 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2024 zu.
Geprüft als Schien am 29. September länger die Sonne als an der Hälfte aller 29. September — wurde dann der Winter von Dezember bis Februar trockener als üblich?
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 30 % (23) | 64 % |
| ab 1981 | 50 % (20) | 54 % |
Rechnet man die Erwärmung heraus, bleiben von -19 Prozentpunkten Abstand noch +3. Der Abstand war die Erwärmung, nicht die Regel.
Der warme Oktober Oktober
Kein ZusammenhangIst der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein.
42 % der Jahre
- nach der Regel 42 %
- in den übrigen Jahren 58 %
Die Bedingung war in 45 von 90 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2008 zu.
Geprüft als War der Oktober wärmer als die Hälfte aller Oktober — wurde dann der folgende Winter von Dezember bis Februar kälter als üblich?
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 60 % (15) | 67 % |
| ab 1981 | 33 % (30) | 40 % |
Eine Umschlagsregel wie die Februarmücken — und sie steht im Widerspruch zu Martini, das für denselben Winter das Gegenteil behauptet, wenn der Herbst mild war.
Gallustag 16. Oktober
GezähltAuf Gallus folgt der Winter.
79 % der Jahre
- nach der Regel 79 %
In den letzten 29 Jahren: 19 mal (66 %), zuletzt 2023.
Geprüft als Wie oft fiel die Temperatur zwischen dem 16. und 31. Oktober in mindestens einer Nacht unter null Grad?
| traf zu | |
|---|---|
| bis 1980 | 84 % (45) |
| ab 1981 | 73 % (45) |
Gallus war der Tag, an dem das Vieh von der Alm kam und die Feldarbeit endete — die Regel beschreibt weniger das Wetter als den Zeitpunkt, an dem man sich darauf einrichtete.
Martini 11. November
Kein ZusammenhangWie’s Wetter an Martini, so der ganze Winter.
56 % der Jahre
- nach der Regel 56 %
- in den übrigen Jahren 44 %
Die Bedingung war in 45 von 90 Jahren erfüllt, zuletzt traf die Regel 2025 zu.
Geprüft als War der 11. November wärmer als die Hälfte aller 11. November — wurde dann auch der folgende Winter von Dezember bis Februar wärmer als üblich?
Was die Regel behauptet, tritt nach ihrer Bedingung nicht häufiger ein als sonst.
| traf zu | sonst | |
|---|---|---|
| bis 1980 | 33 % (18) | 37 % |
| ab 1981 | 70 % (27) | 56 % |
Die bekannteste Herbstregel. Sie und „warmer Oktober" können nicht beide recht haben.
Kathrein 25. November
VerschobenKathrein stellt den Tanz ein.
+11 Tage
| bis 1980 | 13. Oktober | 45 Jahre |
|---|---|---|
| ab 1981 | 24. Oktober | 45 Jahre |
Geprüft als Wann kam der erste Frost des Winterhalbjahrs — und hat sich der Termin verschoben? Gesucht wird je Jahr der erste Tag ab dem 1. Oktober mit Frost.
Der Spruch meint eigentlich das Tanzverbot im Advent und nicht das Wetter. Er steht hier, weil Kathrein im Volksmund die Marke für den Winteranfang ist — und geprüft wird genau das: kommt der Frost um diese Zeit? Das Gegenstück zur Kalten Sophie, dort endet er im Frühjahr. Zwischen beiden Terminen liegt die frostfreie Zeit, und deren Länge ist die Zahl, an der man den Klimawandel im Garten am ehesten merkt.
Was sich verschoben hat
Die Regeln, deren Antwort in Tagen steht statt in Prozent
Eine Bauernregel, die ein Datum nennt, lässt sich anders prüfen als eine, die einen Zusammenhang behauptet: Man muss nicht fragen, ob sie stimmt, sondern wann. Und dann sieht man, dass sich die Termine bewegt haben.
| Termin | bis 1980 | ab 1981 | Verschiebung |
|---|---|---|---|
| Nach der Kalten Sophie | 3. Mai | 25. April | -8 Tage |
| Wann die Hitze einsetzt | 30. Juni | 19. Juni | -11 Tage |
| Kathrein | 13. Oktober | 24. Oktober | +11 Tage |
Die frostfreie Zeit
Zwischen dem letzten Frost im Frühjahr und dem ersten im Herbst liegt die Zeit, in der im Garten etwas wachsen kann, ohne dass es erfriert. Sie ist die Zahl, an der sich der Klimawandel hier am deutlichsten zeigt — und sie steht in keiner Bauernregel.
+18 Tage länger
Bis 1980 waren es im Mittel 164 Tage, seit 1981 sind es 182.
Gemessen an der Lufttemperatur in zwei Metern. Am Boden friert es früher und länger; die frostfreie Zeit für empfindliche Pflanzen ist deshalb kürzer als hier steht. Was daraus für das Beet folgt, steht auf der Gartenseite.
Wie gemessen wurde
Aus einem Sprichwort eine prüfbare Aussage machen
„Wie das Wetter an Martini, so der ganze Winter" ist keine Behauptung, die wahr oder falsch sein kann — dazu müsste erst gesagt sein, was ein warmer Winter ist. Zu jeder Regel steht deshalb auf dieser Seite, in welcher Fassung sie geprüft wurde. Diese Fassung ist eine Entscheidung, und eine andere wäre vertretbar gewesen. Wer sie für falsch hält, sieht wenigstens, worüber zu streiten wäre.
Warum die Schwelle fest steht
Wo eine Regel ihre Schwelle selbst nennt, gilt ihre: „regnet's" ist ein Millimeter im Messglas, „friert's" ist die Null auf dem Thermometer. Wo sie keine nennt — „ein warmer Sommer" —, gilt der Median der ganzen Reihe, fest für die ganze Reihe.
Ein mitwandernder Maßstab wäre die feinere Prüfung eines Zusammenhangs gewesen, hätte aber die Frage verfehlt: Wie oft traf die Regel zu lässt sich nur beantworten, wenn „zutreffen" in jedem Jahrzehnt dasselbe heisst. Und nur dann lässt sich sehen, ob eine Regel früher zutraf und heute nicht mehr.
Was die feste Schwelle kostet
Das Klima hat sich hier verschoben, und zwar erheblich: 26 der letzten 30 Sommer liegen über dem Median der ganzen Reihe. Eine Regel, die einen warmen Sommer vorhersagt, bekommt heute fast von allein recht.
Deshalb steht neben jeder Trefferquote, wie oft dasselbe in den Jahren eintrat, in denen die Bedingung nicht erfüllt war. Trifft eine Regel in 87 % zu und die Vergleichszahl liegt bei 85 %, dann weiss die Regel nichts — und man sieht es, ohne rechnen zu müssen. Wo die Erwärmung den Ausschlag gab, steht es zusätzlich als eigener Satz bei der Regel.
Warum ein Treffer noch nichts heisst
Bei dreissig geprüften Regeln und der üblichen Fünf-Prozent-Schranke wären im Mittel eineinhalb allein durch Zufall auffällig. Wer dreissigmal würfelt, darf sich über eine Sechs nicht wundern.
Deshalb gilt hier die strengere Schranke: fünf Prozent geteilt durch dreissig, also 0,17 %. Was sie überschreitet, heisst nicht „widerlegt", sondern „aus dieser Reihe nicht zu belegen" — der Unterschied ist wichtig. Regeln, die knapp darunter liegen, stehen als „auffällig" da und nicht als Treffer.
Der Einwand gegen diese Schranke liegt nahe: Sie ist so streng, dass womöglich gar nichts sie überstehen kann, und dann stünde das Ergebnis vor der ersten Rechnung fest. Nachgeprüft mit dem milderen Verfahren nach Benjamini und Hochberg, das nicht jeden Einzelfehler ausschliesst, sondern den Anteil Falscher unter den markierten Regeln begrenzt: es bleibt bei derselben einen Regel — bei einer erlaubten Falschtrefferquote von fünf wie von zehn Prozent. Ohne jede Korrektur wären es vier. Die Wahl des Verfahrens ändert hier also nichts; die drei zusätzlichen Regeln liegen in einem Bereich, den keine Methode von Zufall trennt.
Gerechnet wird mit dem exakten Test nach Fisher. Er kommt ohne Näherung aus und ist auch dann noch gültig, wenn in einem Feld der Vierfeldertafel weniger als fünf Fälle stehen — was bei seltenen Bedingungen schnell vorkommt.
Der Abstand zwischen Lostag und Vorhersage
Kein Zielzeitraum beginnt am Tag nach dem Lostag. Eine Wetterlage hält drei bis sieben Tage; ein Zeitraum, der unmittelbar anschliesst, misst zum guten Teil dieselbe Lage noch einmal und bestätigt die Regel mit ihrer eigenen Ursache. Überall liegt mindestens eine Woche dazwischen. Das macht die Regeln schwächer, als sie sich anhören — und ehrlicher.
Die Regeln über den Jahresgang
Manche Regeln behaupten keinen Zusammenhang, sondern eine Auffälligkeit im Jahr selbst: die Eisheiligen bringen einen Rückfall, die Hundstage sind besonders heiss. „Sind die Hundstage heiss?" ist dabei die falsche Frage — natürlich, es ist Hochsommer. Gefragt ist, ob sie heisser sind, als der Gang der Jahreszeiten allein erklärt.
Dafür wird eine glatte Jahreskurve durch die Reihe gelegt, die nur die Jahreszeiten kennt und eine einzelne Woche gar nicht enthalten kann. Gemessen wird die Abweichung des behaupteten Zeitraums von dieser Kurve, verglichen mit den drei Wochen davor und danach.
Nebenbefund, der für sich schon eine Antwort ist: Was diese Kurve übriglässt, ist rechnerisch nicht mehr von Rauschen zu unterscheiden. Die Feinstruktur des Jahresgangs liegt bei 0,4 bis 0,5 K — genau so gross wie die Unsicherheit eines Kalendertagsmittels aus neunzig Jahren. Ein Jahresgang mit ausgeprägten Dellen und Buckeln ist in dieser Reihe nicht zu finden.
Woher die Zahlen kommen
Dieselbe Reihe wie überall auf dieser Seite: eigener Messwert, wo einer vorliegt, sonst die Station Weihenstephan-Dürnast des Deutschen Wetterdienstes, auf das Niveau dieses Gartens gebracht. Sie beginnt 1936. Verwendet werden Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer — die drei Grössen, die über alle neunzig Jahre lückenlos vorliegen.
Was nicht geprüft werden konnte: alles, wofür Schneehöhe, Bewölkung oder Wind nötig wären. „Andreasschnee tut den Saaten weh" lässt sich hier nicht messen — die Schneehöhe fehlt in der Reihe, und eine aus Temperatur und Regen geschätzte Schneedecke wäre eine Erfindung mit Nachkommastelle. Wo eine bekannte Regel deshalb in einer Ersatzfassung steht, ist es bei ihr vermerkt.
Die Eisheiligen stehen auch auf der Gartenseite, dort mit der praktischen Frage: kann ich schon auspflanzen? Hier stehen sie im selben Prüfraster wie die neunundzwanzig anderen.